
Von Pater Marcus Furter, Verfasst von 1531 bis 1533. Aus dem Lateinischen übersetzt von Brigitte Fischer. Kloster Irsee war vom Deutschen Bauernkrieg gleich mehrfach betroffen: Zwischen 1524 und 1526 kam es zu Plünderungen, Brandschatzungen und seiner weitgehenden Zerstörung. Die Mönche suchten Zuflucht im „Irseer Haus“ in der nahe gelegenen Reichsstadt Kaufbeuren. Wichtigste Quelle zur Überlieferung der lokalen Vorfälle ist Marcus Furters 1531 bis 1533 entstandene Historia belli rusticorum in Suevia, also die „Geschichte des Bauernkriegs in Schwaben“ eines Zeitzeugen.
In ihrem Nachwort zu der hier erstmals komplett auf Deutsch gedruckten, annähernd 500 Jahre alten Quelle unterrichtet uns Übersetzerin Brigitte Fischer zum einen über die wenigen Details, die wir vom Autor wissen: Als Angehöriger des Irseer Konvents war er Augen- und Ohrenzeuge der Ereignisse. Während des Wiederaufbaus hielt er sich wohl in der Augsburger Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra auf. Zum anderen geht sie auf die Überlieferungs-, Editions- und Übersetzungsgeschichte des Textes ein.
Mehr dazu unter Die Geschichte des Irseer Bauernkriegs – Grizeto Verlag
