Heimatverein Kaufbeuren erkundet das antike Abodiacum und erhält spannende Einblicke in Geschichte und Alltag der Römerzeit.
Anfang Mai unternahm eine kleine, aber sehr interessierte Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren eine Exkursion nach Epfach am Lech, dem römischen Abodiacum. In der Römerzeit kreuzten sich dort zwei Fernstraßen, nämlich die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Via Claudia Augusta von Augsburg über Fern- und Reschenpass nach Trient sowie die von Westen nach Osten verlaufende Fernstraße Bregenz – Kempten – Salzburg. Markus Martin, Leiter des Römermuseums Epfach, erklärte uns zuerst die Lage Epfachs und die historische Entwicklung und führte anschließend durch das Museum. Fundstücke wie Brückenpfosten, Essgeschirr, Öllampen; außerdem eine Rekonstruktion der Ausrüstung römischer Soldaten waren zu bestaunen. Danach machte die Gruppe bei schönstem Frühlingswetter einen kleinen Rundgang durch Epfach mit Blick auf den Lorenzberg. Dort lag zu Beginn und zu Ende der Römerzeit die römische Siedlung gut geschützt durch eine Lechschleife. Abschließend besichtigten sie die Überreste einer römischen Brunnenanlage und die Rekonstruktion einer Römerstraße. Ein herzlicher Dank geht an Markus Martin für seine äußerst informative und unterhaltsame Führung.






Mit großem Interesse erkundete eine Gruppe des Heimatvereins Kaufbeuren Anfang Mai das römische Abodiacum in Epfach. Unter der fachkundigen Führung von Markus Martin erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in Geschichte, Museum und archäologische Überreste der einst bedeutenden Römersiedlung am Lech.
